erste Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe

Unser Leitbild – Grundlegende Gedanken

Der Gründungsimpuls erfahrener WaldorfpädagogInnen des
Vereins „Freie Schule und Kita Hamburg Innere Stadt e.V.“ folgte dem Ziel, im Herzen Hamburgs für Kinder, Eltern und MitarbeiterInnen einen Ort zum gemeinsamen Leben, Lachen, Wachsen und Werden zu gestalten.
Die Besonderheit der Einrichtung liegt darin, dass von der Krippe bis zum Ende der Schulzeit alle unter einem Dach zusammenkommen und wachsen.


Dies bedeutet für uns …

  • eine Auseinandersetzung mit den Prinzipien der Waldorfpädagogik (Leitbild des Bundes der Freien Waldorfschulen, Allgemeine Menschenkunde), um sie in die Gegenwart und unsere Gemeinschaft bringen zu können
  • Weiterbildungsseminare und Vorträge zu planen, an diesen teilzunehmen, zu reflektieren
  • die Teilnahme an Fortbildungen und Schulungen
  • die Konzeptarbeit in den einzelnen Bereichen
  • Kindergarten, Schule und Hort
  • Evaluation
  • die Bereitschaft zur Weiterentwicklung zeigen

Unsere Leitbildarbeit haben wir in 4 Themen unterteilt.

Kinder gemeinsam erziehen

Wir wollen für das Wohlergehen der uns anvertrauten Kinder sorgen und als Vorbild diesen Kindern in allen Situationen des Lebens zur Seite stehen. Wir wünschen uns die Vermittlung von Sicherheit und Geborgenheit.

Unser Kinderschutzkonzept verpflichtet uns in besonderer Weise dem Schutz des Kindes und der Wahrung der Kinderrechte nach dem Grundgesetz und der UN-Kinderrechtskonvention.

Wir begegnen Kindern unabhängig von Nationalität, Religionszuge-
hörigkeit, sozialer Herkunft und Finanzkraft der Eltern.

  • Entwicklungsschritte der Kinder zu erkennen, wahrzunehmen, ihnen Zeit zu geben
  • Gemeinsame Ziele und Regeln zu vereinbaren und diese zu kennen, zu vermitteln und einzuhalten
  • Sich aktiv und gezielt auszutauschen (Elternabende, Sprechtage, Gespräche, Begegnungen)
  • Vorbild zu sein, sich zu reflektieren und zu schulen
  • Bindungen zu „pflegen“ (Gruppen- und BezugserzieherInnen, KlassenlehrerInnen)
  • Liebevolle BegleiterInnen zu sein, die bereit sind, verlässliche Beziehungen einzugehen
  • Jedes Kind in seiner Einzigartigkeit anzunehmen
  • Einen Alltag zu gestalten, der durchzogen ist von praktischen und künstlerischen Elementen, um dem Kind reale, fassbare Erfahrungen zu bieten
  • Lust am Lernen zu erhalten (praxisorientierte Projektarbeiten, Klassenspiele, Fahrten, Theaterangebote)
  • Kinder zu schützen und im Blick haben
  • (Kinderschutzkonzept stetig zu bearbeiten,
  • Fachkräfte auszubilden)
  • Kinderbeobachtungen- und Besprechungen zu machen
  • Regelmäßige Pädagogische Konferenzen durchzuführen und Besprechungszeiten einzurichten.

Kommunikation & Begegnung gestalten

Wir wollen uns innerhalb der Gemeinschaft austauschen und wünschen uns alle eine transparente Kommunikation. Die intensive Begegnung von Eltern, PädagogInnen und Kindern hat dabei eine besondere Bedeutung.

Dies bedeutet für uns …

  • Kommunikationsregeln festzulegen und einzuhalten
  • Orte der Begegnung und der Kommunikation zu schaffen (Bistrotreffen, Mitgliederversammlungen, Feste, Gremien, HortsprecherInnentreffen und - Versammlungen) und an diesen teilzunehmen
  • sich zu informieren
  • direkte Kommunikationswege zu wählen und sich an den „Absender“ zu wenden
  • Kommunikationswege zu üben und klar zu vermitteln
  • Reflektionsbereitschaft zu zeigen
  • sich Zeit für (Krisen-) Gespräche zu nehmen bzw. Sprechzeiten klar zu kommunizieren
  • Absprachen zu treffen und einzuhalten
  • Hilfen zuzulassen (Vertrauenskreis, Coaching, Supervision)
  • Erreichbarkeiten zu vereinbaren
  • Wertschätzung menschlicher und kultureller
  • Vielfalt zu leben.

Gemeinschaft pflegen

Wir wünschen uns Menschen, die sich optimistisch und mit Lebensfreude und Einsatzbereitschaft in die Gemeinschaft einbringen.

Dies bedeutet für uns …

  • vom Kindergarten bis zum Schulabschluss miteinander zu reden und sich auseinanderzusetzen
  • mit vielen unterschiedlichen Menschen respektvoll und offen zusammenzukommen
  • sich wahrzunehmen, zu begrüßen und zu verabschieden
  • sich Zeit füreinander zu nehmen
  • gemeinsam z. B. Feste zu planen, zu feiern und miteinander tätig zu sein
  • Arbeits- und Elternstunden zu investieren
  • sich zu engagieren
  • sich zu begegnen
  • Rhythmen und Kreisläufe gemeinsam zu leben und zu pflegen
  • aktiv in Gremien mitzuarbeiten (z.B. Elternvertretung, Mensakreis, Festkreis, Medienkreis).

Räume sinnvoll erschließen

Ziel ist es, den Ort des gemeinsamen Lebens mitten in der Stadt sinnvoll zu gestalten und die Säulen der Waldorfpädagogik für und in unserer Umgebung umzusetzen.

Dies bedeutet für uns …

  • sich mit gesamtgesellschaftlichen Problemen  und Errungenschaften in der innerstädtischen Lage auseinanderzusetzen (z.B. Präsenz der verschiedenen Medien)
  • kreativ die Umgebung und Räume zu nutzen (für Sport, Gartenbau, Freispiel,….)
  • sich im Stadtteil gut zu vernetzen
  • Räume für verschiedene Ansprüche nutzbar zu machen.